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Donnerstag, 6. September 2007

Echte Handwerkskunst – originell – ganz individuell – wunderschön

noch 17 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Maria Stauber, Fraktionsvositzende der ÖDP im Stadtrat Straubing schreibt uns in ihrem Antwortbrief über den Straubinger Töpfermarkt:
"Liebe Töpferei Heusinger – Waubke,

vielen Dank für den freundlichen Brief . Er hat mich gefreut.

Freuen tut mich auch die Eigeninitiative und den Mut, den Ihr vor allem in den Anfangsjahren
brauchtet, um für die Straubinger Bevölkerung etwas ganz Hochwertiges zu schaffen.
Echte Handwerkskunst – originell – ganz individuell – wunderschön – eigentlich eine
Kunstausstellung. Mit dem Veranstaltungsort Schlosshof habt Ihr einen Ort gewählt, der passender nicht sein könnte. Die Stadt Straubing und ihre Bürgerinnen und Bürger dürfen
dankbar sein für diesen Höhepunkt im Jahr, den ich persönlich bereits im Frühjahr terminlich festhalte. Denn leider ist im September kein Wochenende „frei“ und jedes Mal muss ich mir den Besuch fest einplanen.. Dafür werde ich reichlich belohnt und nehme immer auch gute Ideen für meine Tätigkeit als Erzieherin mit. Der Waldorfkindergarten fasziniert mich, auch das Rahmen-programm mit Musik und vielen guten Gesprächen mit den Künstlern.
Aber ich gestehe: meinen Geldbeutel forste ich vorher genau durch – damit ich mir selber
Grenzen setze. Meine Wohnung zeugt davon, dass ich regelmäßiger Gast bei Euch bin.:
Vasen, Zettelkasten, Schmuck, Brottopf, Auflaufform ……. In all den Jahren sammelt sich
da schon etwas an. Und natürlich die Weihnachtsgeschenke, die ich in großer Auswahl
dort schon finden kann! Gut, dass es Euch gibt!"


Mit freundlichen Grüßen – bis zum 23. Sept. –
Maria Stauber

Montag, 3. September 2007

Töpfermarkt aus zweierlei Sicht:als Besucher und als Musikant

noch 20 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

Herr Beyerl im Landratsamt zuständig für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit bat ich, etwas über den Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt zu schreiben:
Er schreibt :
"Ich kenne den Töpfermarkt so zu sagen aus zweierlei Sicht: Einmal als Besucher (wir sind fast jedes Jahr dabei) und dann auch als Musikant mit der Straubinger Geigenmusik. Ich möchte Ihnen nun erläutern, warum wir gerne den Töpfermarkt besuchen:

Für mich und meine Familie hat der Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt einen festen Platz in unserem Terminkalender. Es sind hauptsächlich drei Gründe, warum wir alljährlich den Markt besuchen.

Der erste Grund ist das unvergleichliche Ambiente. Der Hof des Herzogschlosses bildet eine einmalige Kulisse. Wenn im Schatten der alten Mauern getöpfert, gehämmert, gebastelt und an schönen Ständen Gegenstände zum Verkauf angeboten werden, dann erwacht der historische Platz zu neuem Leben und strahlt eine unbeschreibliche Atmosphäre aus.

Der zweite Grund ist die unterschiedliche Vielfalt der teilnehmenden Handwerker und Künstler. Wir sind jedesmal gespannt, was es wieder Neues zu entdecken gibt. Die schönen Verkaufsstände und Buden laden verführerisch zum Schauen, Staunen und natürlich auch zum Kaufen ein. Nur selten sind wir bisher ohne ein schönes Stück nach Hause gegangen.

Der dritte Grund ist das ansprechende Kinder- und Kulturprogramm. Da sind bayerische Zwiefache und Schottisch genauso anzutreffen wie irische Balladen oder lateinamerikanische Klänge. Passend eben zum Flair des Marktes. Auch für die Kinder ist viel geboten. Selber zu töpfern, malen oder basteln macht den Markt für die Kleinen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wir freuen uns also schon auf den 22./23. September, hoffen auf gutes Wetter und gratulieren Frau Heusinger und Herrn Waubke zum runden Jubiläum. Auf die nächsten 20 Jahre!"

Donnerstag, 30. August 2007

Leben in alten Mauern

noch 25 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Anläßlich des Jubiläums 20 Jahre Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt bat ich Herrn Heil, um einen Beitrag. Er ist als Leiter des Finanzamtes, unser Vermieter der Schlosshöfe.
Als wir im Jahr 2000 recht kurzfristig anfragten, ob wir auf den Schlossplatz gehen könnten, war er uns recht aufgeschlossen und behilflich.
Herr Heil schreibt :
"Der Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt
Neues Leben In alten Mauem
Das Straubinger Herzogschloss, indem auch das Finanzamt Straubing seinen Sitz hat, war in der Straubinger Bevölkerung unter dem Namen "Schlosskaserne" bekannt.
Der unvergessene Staatsminister a.D. Alfred Dick hat sich dafür eingesetzt. dass unser
Schloss endgültig saniert wird und der Freistaat Bayern hat es in den neunziger Jahren ermöglicht.
1995 war dann unser Herzogschloss weitgehend und fast vollständig saniert.
Als Hauptnutzer dieser wunderschönen Anlage war ich als Chef des Finanzamts natürlich
daran interessiert es der Bevölkerung -nicht nur als Finanzamt zugänglich zu machen.
Wir haben uns nachhaltig mit Erfolg dafür eingesetzt, dass das Schlossareal für vielfältigste kulturelle Zwecke genutzt wurde und das Angebot wurde erfreulicherweise von zahlreichen Veranstaltern angenommen, von Rockkonzerten über Freiluftkino und Freiluftopern bis hin zu Töpfermärkten u.ä.. Selbstverständlich fanden auch in diesem Jahr die Agnes-Bernauer-Festspiele im Areal des Herzogschlosses statt. Das Straubinger Herzogschloss ist auf diesem
Wege wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt: die Straubinger haben im
letzten Jahrzehnt Ihr Herzogschloss gewissermaßen wieder entdeckt.
Einen sehr wesentlichen Beitrag leistet dazu der seit Jahren regelmäßig stattfindende Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt mit seinem vielfältigen Angebot und der attraktiven Darstellung alter Handwerkertradition, der über das ganze Wochenende viele Besucher in die stattlichen Gebäude an der Donau lockt.
Dieser Markt stellt gewissermaßen die Initialzündung dar, vielfältigste Aktivitäten in den Schlosshöfen zu planen und durchzuführen. Dieser Markt hat eben auch mit seinen zahlreichen Besuchern dazubeigetragen, dass das Herzogschloss als Veranstaltungsort in Straubing wieder ein Begriff ist."

Mittwoch, 29. August 2007

Eindrücke vom Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt

noch 26 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums trat ich an Leute heran, die unseren Markt im Laufe der Jahre begleitet haben. Meine Frage : wie haben sie den Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt erlebt ?
Rosi Bogner, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreis Straubing-Bogen beschreibt ein paar Eindrücke.

"Den Töpfermarkt in Straubing empfinde ich als große Bereicherung. Die Verlagerung ins Herzogschloss vor einigen Jahren gefällt mir von der Kulisse her besonders gut. Interessant ist die Mischung von verschiedenen Künstlern, Handwerkern und Keramikern. Für mich ist der Markt zudem ein Treffpunkt von Freunden und Bekannten. Ich freue mich jedes Jahr drauf, gehe gerne hin und gönne mir ein schönes, handgefertigtes Stück."

Donnerstag, 23. August 2007

spontane Gedanken zu Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt

noch 32 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

In diesem Jahr ist es bereits der 20.Markt.
Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums trat ich an Leute heran, die unseren Markt im Laufe der Jahre begleitet haben.
Meine Frage dabei war, wie sie den Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Laufe der Jahre erlebt haben?
Über einige Jahre hinweg hat die Fotografin Susanne Fesl für uns auf dem Markt fotografiert. Auf ihren Fotos sind Arbeiten der Aussteller , Eindrücke vom Platz, schöne Momente, Begegnungen von Menschen festgehalten . Manches, was auf dem Markt ist ,sehen wir erst bewußt auf Ihren Bildern im nachhinein .
Kurz vor der Abreise in den Urlaub schriebSusanne Fesl auf, was ihr spontan einfiel:

"Der erste Gedanke war, dass ich anfangs sehr enttäuscht war, als ihr den Standpunkt Stadtplatz gegen Schloss getauscht habt. Irgendwie gehörte für mich die Stadtkulisse dazu. Dann aber hat mir im Laufe der Jahre der Markt im Schlosshof immer besser gefallen und die Form die der Markt letztendlich JETZT hat , finde ich ideal.Er hat sich ja von Jahr zu Jahr verändert und jetzt finde ich ihn prima!

Der zweite Gedanke, der mir in den Sinn kam, war die Begegnung mit einigen Schaustellern, die nach Jahren immer noch skeptisch mir gegenüber als Fotografin waren. Dabei gabs oft böse Gesichter.

Es gab aber auch ganz nette Begebenheiten, wo die Schausteller ganz froh um mich waren, z.B. in dem ich Sie kurz am Stand vertreten durfte, damit sie schnell zum Bieseln konnten...!"

Fotos von Susanne Fesl am Markt 2006

im Gespräch
Thomas Benirschke an seiner Zaubertöpferscheibe
Kindertöpfern