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Montag, 3. September 2007

Töpfermarkt aus zweierlei Sicht:als Besucher und als Musikant

noch 20 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

Herr Beyerl im Landratsamt zuständig für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit bat ich, etwas über den Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt zu schreiben:
Er schreibt :
"Ich kenne den Töpfermarkt so zu sagen aus zweierlei Sicht: Einmal als Besucher (wir sind fast jedes Jahr dabei) und dann auch als Musikant mit der Straubinger Geigenmusik. Ich möchte Ihnen nun erläutern, warum wir gerne den Töpfermarkt besuchen:

Für mich und meine Familie hat der Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt einen festen Platz in unserem Terminkalender. Es sind hauptsächlich drei Gründe, warum wir alljährlich den Markt besuchen.

Der erste Grund ist das unvergleichliche Ambiente. Der Hof des Herzogschlosses bildet eine einmalige Kulisse. Wenn im Schatten der alten Mauern getöpfert, gehämmert, gebastelt und an schönen Ständen Gegenstände zum Verkauf angeboten werden, dann erwacht der historische Platz zu neuem Leben und strahlt eine unbeschreibliche Atmosphäre aus.

Der zweite Grund ist die unterschiedliche Vielfalt der teilnehmenden Handwerker und Künstler. Wir sind jedesmal gespannt, was es wieder Neues zu entdecken gibt. Die schönen Verkaufsstände und Buden laden verführerisch zum Schauen, Staunen und natürlich auch zum Kaufen ein. Nur selten sind wir bisher ohne ein schönes Stück nach Hause gegangen.

Der dritte Grund ist das ansprechende Kinder- und Kulturprogramm. Da sind bayerische Zwiefache und Schottisch genauso anzutreffen wie irische Balladen oder lateinamerikanische Klänge. Passend eben zum Flair des Marktes. Auch für die Kinder ist viel geboten. Selber zu töpfern, malen oder basteln macht den Markt für die Kleinen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wir freuen uns also schon auf den 22./23. September, hoffen auf gutes Wetter und gratulieren Frau Heusinger und Herrn Waubke zum runden Jubiläum. Auf die nächsten 20 Jahre!"

Donnerstag, 30. August 2007

Leben in alten Mauern

noch 25 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Anläßlich des Jubiläums 20 Jahre Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt bat ich Herrn Heil, um einen Beitrag. Er ist als Leiter des Finanzamtes, unser Vermieter der Schlosshöfe.
Als wir im Jahr 2000 recht kurzfristig anfragten, ob wir auf den Schlossplatz gehen könnten, war er uns recht aufgeschlossen und behilflich.
Herr Heil schreibt :
"Der Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt
Neues Leben In alten Mauem
Das Straubinger Herzogschloss, indem auch das Finanzamt Straubing seinen Sitz hat, war in der Straubinger Bevölkerung unter dem Namen "Schlosskaserne" bekannt.
Der unvergessene Staatsminister a.D. Alfred Dick hat sich dafür eingesetzt. dass unser
Schloss endgültig saniert wird und der Freistaat Bayern hat es in den neunziger Jahren ermöglicht.
1995 war dann unser Herzogschloss weitgehend und fast vollständig saniert.
Als Hauptnutzer dieser wunderschönen Anlage war ich als Chef des Finanzamts natürlich
daran interessiert es der Bevölkerung -nicht nur als Finanzamt zugänglich zu machen.
Wir haben uns nachhaltig mit Erfolg dafür eingesetzt, dass das Schlossareal für vielfältigste kulturelle Zwecke genutzt wurde und das Angebot wurde erfreulicherweise von zahlreichen Veranstaltern angenommen, von Rockkonzerten über Freiluftkino und Freiluftopern bis hin zu Töpfermärkten u.ä.. Selbstverständlich fanden auch in diesem Jahr die Agnes-Bernauer-Festspiele im Areal des Herzogschlosses statt. Das Straubinger Herzogschloss ist auf diesem
Wege wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt: die Straubinger haben im
letzten Jahrzehnt Ihr Herzogschloss gewissermaßen wieder entdeckt.
Einen sehr wesentlichen Beitrag leistet dazu der seit Jahren regelmäßig stattfindende Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt mit seinem vielfältigen Angebot und der attraktiven Darstellung alter Handwerkertradition, der über das ganze Wochenende viele Besucher in die stattlichen Gebäude an der Donau lockt.
Dieser Markt stellt gewissermaßen die Initialzündung dar, vielfältigste Aktivitäten in den Schlosshöfen zu planen und durchzuführen. Dieser Markt hat eben auch mit seinen zahlreichen Besuchern dazubeigetragen, dass das Herzogschloss als Veranstaltungsort in Straubing wieder ein Begriff ist."

Mittwoch, 29. August 2007

Eindrücke vom Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt

noch 26 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums trat ich an Leute heran, die unseren Markt im Laufe der Jahre begleitet haben. Meine Frage : wie haben sie den Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt erlebt ?
Rosi Bogner, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreis Straubing-Bogen beschreibt ein paar Eindrücke.

"Den Töpfermarkt in Straubing empfinde ich als große Bereicherung. Die Verlagerung ins Herzogschloss vor einigen Jahren gefällt mir von der Kulisse her besonders gut. Interessant ist die Mischung von verschiedenen Künstlern, Handwerkern und Keramikern. Für mich ist der Markt zudem ein Treffpunkt von Freunden und Bekannten. Ich freue mich jedes Jahr drauf, gehe gerne hin und gönne mir ein schönes, handgefertigtes Stück."

Donnerstag, 23. August 2007

spontane Gedanken zu Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt

noch 32 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

In diesem Jahr ist es bereits der 20.Markt.
Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums trat ich an Leute heran, die unseren Markt im Laufe der Jahre begleitet haben.
Meine Frage dabei war, wie sie den Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Laufe der Jahre erlebt haben?
Über einige Jahre hinweg hat die Fotografin Susanne Fesl für uns auf dem Markt fotografiert. Auf ihren Fotos sind Arbeiten der Aussteller , Eindrücke vom Platz, schöne Momente, Begegnungen von Menschen festgehalten . Manches, was auf dem Markt ist ,sehen wir erst bewußt auf Ihren Bildern im nachhinein .
Kurz vor der Abreise in den Urlaub schriebSusanne Fesl auf, was ihr spontan einfiel:

"Der erste Gedanke war, dass ich anfangs sehr enttäuscht war, als ihr den Standpunkt Stadtplatz gegen Schloss getauscht habt. Irgendwie gehörte für mich die Stadtkulisse dazu. Dann aber hat mir im Laufe der Jahre der Markt im Schlosshof immer besser gefallen und die Form die der Markt letztendlich JETZT hat , finde ich ideal.Er hat sich ja von Jahr zu Jahr verändert und jetzt finde ich ihn prima!

Der zweite Gedanke, der mir in den Sinn kam, war die Begegnung mit einigen Schaustellern, die nach Jahren immer noch skeptisch mir gegenüber als Fotografin waren. Dabei gabs oft böse Gesichter.

Es gab aber auch ganz nette Begebenheiten, wo die Schausteller ganz froh um mich waren, z.B. in dem ich Sie kurz am Stand vertreten durfte, damit sie schnell zum Bieseln konnten...!"

Fotos von Susanne Fesl am Markt 2006

im Gespräch
Thomas Benirschke an seiner Zaubertöpferscheibe
Kindertöpfern

Dienstag, 21. August 2007

18.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt 2005

noch 34 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
18.Straubinger Töpfer-und Kunsthandwerkermarkt,24.,25.September 2005.
Als Marktthema hatten wir "Kunsthandwerk und Feuer".
Ein Bericht dazu ist auf unserer Site www.heusingerwaubke.de . Hier in dem Blog ist der Zeitungsartikel unter dem Label Marktthemen .

Unsere Karte




Bericht über den Markt ,der am Montag den 26.September 2005 im Straubinger Tagblatt erschien

hier nochmal der Text des Zeitungsartikels, da er auf den Fotos schlecht zu lesen ist:

Farbenfrohe Keramiken - ein Anziehungspunkt beim Rundgang im Schlosshof. (Fotos: pen)
18. Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Schlosshof

Das Thermometer klettert auf über 1000 Grad. Otokar Sliva setzt den Schutzhelm auf und zieht die feuerfesten Handschuhe an. Dann langt er tief in die heiße Metalltonne, "in der seine Tonfiguren langsam erhitztwurden, holt die rotglühenden Stücke heraus und wirft sie in eine andere Tonne, die mit Stroh gefüllt ist. Flammen lodern auf, der Deckel wird geschlossen. Rauch quillt hervor und
hüllt die Zuschauer ein, die dem feurigen Spektakel fasziniert zuschauen. Otokar Slivas Brenntechnik Raku war am Wochenende eine der Attraktionen am Töpfer- und Handwerkermarkt im Schlosshof. Sobald der gebürtige Tscheche. der seit 20 Jahren im österreichischen Burgenland lebt,seine archaische Werkstatt in Gang setzte, war ihm ein staunendes Publikum sicher. Feuer war das große Thema beim 18. Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt. Nicht weit entfernt von Sliva, der zum ersten Mal nach Straubing gekommen war, standen Amboss und Esse von Künstlerschmied Wolfgang Ax und der Bunsenbrenner von Achim Gerick, der bunte Glasperlen drehte. Hohe Türme aus tönernen Miniaturbausteinen gehörten ebenfalls zum Thema Feuer: Sie werden in Meilern gebrannt und sind wie man sofort sah ein beliebtes Spielmaterial für große und kleine Kinder. Seit Jahren ist der Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt ein Publikumsmagnet. Wer das Besondere sucht, wird hier fündig. Das sieht auch Bürgermeister Hans Vicari so, der am Samstag bei einem Rundgang mit den Organisatoren von einer "großen Bereicherung für die Stadt".sprach.
Um diesem Ruf gerecht zu werden, setzten die Veranstalter auch diesmal auf eine große Bandbreite bei denFieranten. Über 50 Aussteller aus ganz Deutschland und darüber hinaus boten am Samstag und Sonntag eine reichhaltige Auswahl an Kunsthandwerklichem an. Und das Publikum genoss bei herbstlichem Kaiserwetter den Rundgang durch den schönen Innenhof des Herzogschlosses.
Da gab es das klassische Kaffeehaferl "mit Namen drauf ebenso zu kaufen wie in den Modefarben grün und orange leuchtende Teller und Schüsseln sowie Dosen mit liebevollkitschig verzierten Deckeln, Modeschmuck, farbenfrohe Filzstoffe, knuddelige Teddybären, lustige Marionetten, zarte Glaskugeln und noch vieles mehr - für jeden Besucher war etwas dabei. Wie immer bereicherten mehrere Musikgruppen aus der Region das Markttreiben: das Straubinger Musikantendepot, David Mages und Brigitte Graycastle. Ein abwechslungsreiches Programm gab es auch für die Kinder.
Sie durften aus einem Drahtgitter einen bunten Drachen entstehen lassen, Drachenaugen aus Weidenruten basteln und schmückende Ketten aus Kastanien auffädeln.
- pen
-
- Bildunterschriften :Farbenfrohe Keramiken- ein Anziehungspunkt beim Rundgang im Schlosshof

Liebe auf den ersten Blick: die kleine Lisa und Marionettenbär September
Glasermeister Achim Gerick bei seinem Hobby: Er formt bunte Glasperlen mit dem Bunsenbrenner.
Zarte Glasschönheiten.

Begeistert von den Rakuskulpturen von Otokar Sliva(l.):Bürgermeister Hans Vicari und Organisatorin Katharina Heusinger.

Skurrile Tierfiguren :Wer das Besondere liebt, für den ist der Straubinger Markt ein muss. -Einen Drachen basteln und Kastanienketten auffädeln: Kindern wurde es ganz bestimmt nicht langweilig.

Sonntag, 19. August 2007

Fundstücke vom Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt

noch 36 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Gestern brachte mir meine Mutter einen ganzen Ordner mit Sachen zum Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt.
Und einiges fand ich darunter , was ich bisher vergeblich suchte .
Die Druckvorlage für das Plakat vom Stadtturm in einem eher kitschigen Bilderrahmen, , Zeitungsberichte über die Märkte, aber auch Arbeiten von mir aus dem Werkunterricht in der 3. Klasse und einiges andere mehr.
Wie soll ich das alles ordnen, wie sortieren, daß ich es wiederfinde ?

Freitag, 17. August 2007

" Wie im Theater"

noch 38 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

Seit 2002 bearbeiten wir jedes Jahr ein Marktthema und stellen Kunsthandwerk unter einem anderen Blickwinkel vor.

Im Jahr 2006 bearbeiteten wir das Thema " Wie im Theater".
Der Artikel erschien am 21. Septmber 2006 im Straubinger Tagblatt.
Hier der Text vom Artikel nochmal, da er schlecht zu lesen ist:
Wie im Theater
Zuschauen kann inspirierend oder auch entspannend sein, es kann unterhaltsam oder auch sehr informativ sein. Am 23. und 24. September ist im Straubinger Schlosshof. ein Feuerwerk von Ideen und Talenten zu sehen. Kunsthandwerker zeichnet handwerkliche Beherrschung des Materials, ein eigenständiger Formwille, die Fähigkeit Ideen bis zum fertigen Stück zu realisieren, aus. Durch Zuschauen und im Gespräch mit den Meistern ihres Fachs lernen die Besucher die lebendige Seite des Kunsthandwerks kennen. Am Samstag 23., und Sonntag 24.September jeweils von 11-18Uhr findet im Straubinger Schlosshof der 19.Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt statt. An die 60 Kunsthandwerker aus ganz Deutschland und dem Ausland(Großbritannien, Ungarn, Österreich) zeigen ihre Arbeiten. Mehr Informationen unter www.heusingerwaubke.de

Zaubershow mit Töpferscheibe
Das Zaubern geht so. Kinder machen ihre eigenen Entwürfe. Diese werden an einer mobilen, Handkurbelbetriebenen Töpferscheibe vierhändig gedreht. Die Werke aus Ton können auf Wunsch gebrannt werden. Der Töpfergeselle, dipl. Keramikdesigner und Künstler Thomas Benirschke hat seine Zaubermaschine aus Fundstücken, Relikten und Scherben gebaut, sie ist sehr, sehr lang.
Die Drehwerkzeuge sind unter anderem eine Scheckkarte, ein Wildschweinzahn und das Schulterblatt eines Rehs.
„Aus der Fläche steigt die Form in den Raum“, das sei das Grundprinzip, erklärt Thomas Benirschke. Für die Kinder sei die Arbeit mit Ton ein wunderbar sinnliches Erlebnis. Außerdem würden Konzentration und Feinmotorik gefördert, abgesehen von dem Erfolgserlebnis, dass die eigenen Hände so etwas Schönes schaffen können.

Fire-show
Mit Feuer und beißendem Rauch zeigt Barbora Slivova die Technik des Rakubrandes. Die Keramikstücke werden glasiert und dann in den Gasbrennofen eingesetzt und dann heißt es Warten. Warten darauf, dass der Ofen die gewünschte Endtemperatur erreicht. Dann kommt der kurze Auftritt der rotglühenden Keramikstücke. Der Akteur ist unter der Feuerschutzkleidung (Schürze, Handschuhe, Helm) nicht mehr zu erkennen. Er öffnet den Ofen, nimmt mit einer langen Zange vorsichtig die rotglühenden, zerbrechlichen Stücke und legt sie in die vorbereitete Tonne und deckt sie mit nassen Sägespänen ab. Jetzt bricht die auflodernde Flamme immer wieder durch. Deckel drauf – die Flamme ist erstickt – jetzt sucht sich dicker beißender Qualm seinen Weg aus allen Ritzen. Wieder Warten. Warten, dass der Rauch aus dem Keramikscherben den Sauerstoff rauszieht (=Reduktion) und dieser Vorgang durch die Abkühlung zum Stillstand kommt. Die Stücke werden gewaschen und zeigen sich in überraschendem Glanz und Farben. Zuschauer oft in ganzen Trauben, mal in gebührendem Abstand, aber auch ganz nah begleiten dieses Schauspiel mit bewundernden Ah und Oh-Rufen und Applaus .

Bild mit Einflüssen – interaktives Malen
Birgit Lorenz lässt mitten auf dem Markt ein Bild entstehen – angefangen vom Aufspannen der Leinwand auf den Rahmen bis hin zur Fertigstellung, soweit dies zeitlich möglich ist.
Das Bild hat eine Größe von 150 x 50cm. So dass es auch aus der Entfernung gut zu sehen ist. Meistens gibt es eine originellen Bildtitel, der sichtbar in das Bild geschrieben wird und über diesen komme ich immer ins Gespräch mit den Besuchern. Meinungen und Ideen der Umstehenden arbeite ich mit ein, so dass spontane und witzige Ergebnisse entstehen. Die Zuschauer sind am Werk mitbeteiligt, indem ich Ihre Kommentare direkt ins Bild schreibe. Die Kinder dürfen Farben aussuchen oder auch etwas mitmalen.

Nach alter traditioneller Handwerkskunst schafft Achim Gerick kunstvoll gestaltete Glasperlen. Dabei verwendet er venezianische Muranoglasstäbe, die es in vielen Farben gibt. Daraus entstehen Glasperlenunikate in reicher Vielfalt.

Hühner einmal anders
Ruth Hartung zeigt auf dem Markt wie sie lebensgroße Einzelobjekte aus Keramik fertigt. In diesem Fall ist es ein Huhn für den Garten.

Kiki Sting, arbeitet als Freiformschmiedin nach eigenen Ideen und Entwürfen. In ihrer Werkstatt arbeitet sie mit dem Federhammer und Muskelkraft, auf dem Markt in Straubing an der Feldesse.. Ihr Schwerpunkt sind schöne, dekorative Dinge für den Garten. Aus ihrer Leidenschaft für bewegliche Objekte, sind die Windspiele entstanden. Dabei fasziniert sie vor allem der Gegensatz der Schwere des Metalls zur Leichtigkeit, mit der es sich bei kleinen Luftzügen schon bewegt.

Kunsthandwerk und Feuer

noch 38 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Seit 2002 bearbeiten wir jedes Jahr ein Marktthema und stellen Kunsthandwerk unter einem anderen Blickwinkel vor.
Im Jahr 2005 bearbeiteten wir das Thema Kunsthandwerk und Feuer.
Beschrieben sind im Text und auf den Fotos Arbeiten von Ausstellern am Straubinger Töpfer- und kunsthandwerkermarkt.
Der Artikel erschien im Straubinger Tagblatt am 21.September 2005
hier nochmal der Text vom Zeitungsartikel, da er auf den beiden Fotos schlecht zu lesen ist:
Kunsthandwerk und Feuer

Kaum ein anderes Wort lässt soviel widersprüchliche Assoziationen vor unserem geistigen Auge entstehen wie das Wort Feuer. Auf der einen Seite bedeutet Feuer Licht, Wärme, Kraft, Liebe und Inspiration, auf der anderen Gefahr, Verwüstung, Strafe, Krieg und Vernichtung. Feuer als Herrschaftssymbol der Götter und wesentliche Grundlage der kulturellen Entwicklungsgeschichte des Menschen verfügt über eine diabolische Macht.
„Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,“ schreibt Friedrich Schiller im Gedicht von der Glocke,“ doch furchtbar wird die Himmelskraft, wenn sie der Fessel sich entrafft.“
In der griechischen Mythologie war Hephaistos der Hüter des göttlichen, vor allem nutzbaren Feuers. In seiner Schmiede, die man unter Tage, auch am Ätna, vermutete, schuf der von Geburt an lahme Gott der Sage nach das Zepter des Agamemnon, die Rüstung des Achill und den Wagen des Sonnengottes Helios. Feuer kam demnach sowohl bei der kunstreichen Herstellung von imperialem Prunkgeschirr als auch beim Schmieden von Waffen zum Einsatz und verweist somit bereits auf seine nicht nur symbolische Verwendung im Kriegsgeschehen. Der Titan Prometheus, welcher als Schöpfer, Wohltäter und Kultur(=Feuer)bringer der Menschen gilt, stahl das göttliche Feuer, indem er den Schaft eines Riesenfenchels an den vorbeifahrenden Sonnenwagen hielt. Zur Strafe wurde er an den Kaukasus geschmiedet, wo täglich ein Adler an seiner Leber fraß, bis Herakles den Vogel schließlich tötete.

Charles Darwin hielt das Feuer für die „größte Entdeckung, die jemals von Menschen mit Ausnahme der Sprache gemacht wurde“, eine Entdeckung, die letztlich „älter als der Anbruch der Geschichte“ sei. Tatsache ist, dass die Domestizierung des Feuers im eigentlichen Sinne den Augenblick der Menschwerdung markiert. Denn erst durch die Fähigkeit zur Bändigung und Nutzung des Feuers unterscheidet sich der Mensch vom Tier. Hier beginnt die Kultur.
Die Fähigkeit zur Bändigung und Nutzung des Feuers ist auch in vielen Bereichen des Kunsthandwerks notwendig.
Am Samstag 24., und Sonntag 25.September findet im Straubinger Schlosshof der 18.Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt statt. An die 60 Kunsthandwerker aus ganz Deutschland und zwei aus dem näheren Ausland zeigen ihre Arbeiten. Mehr Informationen unter www.heusingerwaubke.de

Meilerbrand
Die aus Lehm hergestellten und getrockneten Ziegelsteine werden so aufgeschichtet, dass unten eine Feuergasse entsteht in der das Brennmaterial verbrennt Etwa einen Tag lang wird mit kleiner Flamme das Restwasser ausgetrieben und am zweiten Tag wird so lange gefeuert, bis alle Ziegel gebrannt sind. Nach zwei Tagen Abkühlzeit kann der Meiler aufgebrochen werden und der Ziegel erscheint in vielen gelben, roten und schwarzen Farbtönen.
Diese einfache Ziegelbrandtechnik nennt man Meilerbrand. Michael Wolf brennt Miniaturziegel in dieser alten Brenntechnik. Sie sind zum Spielen und Bauen nicht nur für Kinder geeignet.





Raku
Diese Brenntechnik stammt aus Japan aus dem 16.Jh.. Sie ist deutlich geprägt vom direkten Einsetzen und Ausnehmen der Stücke aus einem rotglühenden Ofen. Man verwendet lange Zangen, um die Stücke in den Ofen zu stellen bzw. aus dem Ofen zu nehmen. Das Brennen kann bis zu einer Stunde dauern. Sind die Glasuren ausgeschmolzen, werden die Stücke aus dem Ofen genommen Heute wird die Brenntechnik des Raku gerne bei Skulpturen angewendet. Otokar Sliva, der am Straubinger Töpfer-und Kunsthandwerkermarkt den Rakubrand vorführt.
Rotglühend zieht er seine Kunstwerke aus dem Ofen. Zum Nachreduzieren kommen sie in Tonnen, die mit Sägemehl, Stroh oder Öl gefüllt sind. Flammen lodern auf und er legt dann den Deckel auf die Tonne. Das Feuer erstickt und raucht nach .



Glasblasen
Im Feuer des Glasbrenners entstehen die fantasievollen schwebenden Objekte der Würzburger Glaskünstlerin Karin Nenz und ihr manuell gefertigter attraktiver Glasschmuck. Erst durch die Einwirkung von Feuer und Hitze wird das kristalline Glas weich und formbar. Im Straubinger Schlosshof zeigt die Glaserei Gerick das Glasblasen.

Kunstschmiede
Der Kunstschmied Wolfgang Ax erhitzt mit seinem 300 Jahre alten Blasebalg das Kohlefeuer, bis es heiß genug ist, dass er das rotglühende Eisen formen kann.
Zum Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Straubinger Schlosshof bringt er Amboss und Esse mit und zeigt wie er aus dicken Eisenstangen Knoten formt. Er bringt auch geschmiedete Figuren mit, die man erwerben kann.

Feng Shui: Energie und Harmonie der Objekte

noch 38 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Seit 2002 bearbeiten wir jedes Jahr ein Marktthema und stellen Kunsthandwerk unter einem anderen Blickwinkel vor.
Im Jahr 2004 bearbeiteten wir das Thema Feng Shui und Kunsthandwerk.
Fotos kamen von uns oder Ausstellern des Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes.
Feng Shui Beraterin Ursula Schmidt verfaßte den Artikel .


hier nochmal der Text vom Artikel, da er auf den Fotos schlecht zu lesen ist:

Kunsthandwerk und Feng Shui — positive Schwingung und gelebte Harmonie-


Nach Feng Shui, der fernöstlichen Harmonielehre, kann alles, das uns umgibt, auf verschiedenen Ebenen wahrgenommen werden: der materiellen, geistig seelischen und der symbolischen Ebene. Feng Shui Beraterin Ursula Schmidt aus Bogen meint ,dabei spielen die feinstofflichen Schwingungen, die Energie und die Harmonie der Objekte, mit denen sich der Mensch bewusst oder unbewusst umgibt, eine entscheidende Rolle in allen Ebenen. Mensch und Raum befinden sich in ständigem wechselseitigem Austausch. So spiegelt sich einerseits unser momentaner Zustand in unserem Lebensraum, aber andererseits werden wir auch vom Raum und allem, was uns darin begegnet, beeinflusst.
Deshalb kommt der Kunst im Lebensraum des Menschen eine große Bedeutung für dessen Wohlgefühl zu.
In Kunst und Handwerk bringt der Künstler seine ganz persönliche Schwingung in seine Arbeit ein. Und dies ist in seinen Werken spürbar. Die Liebe zum Erschaffen, zu Material und Form wird sich unweigerlich auf den Betrachter übertragen. Material, Form und Farbe ordnen zudem jedes Objekt den fünf Elementen Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz zu und treten dadurch auch mit den persönlichen Elementen des Menschen in Resonanz. Wir spüren das, wenn wir sagen, wir fühlen uns an einem Ort,, in unserem Element“!
Jedes Objekt hat auch einen Symbolgehalt, der von den individuellen Assoziationen sowohl des Einzelnen als auch ganzer Gruppen und der Verbindung zu religiösen oder weltlichen Traditionen bestimmt wird. So werden auch den fünf Elementen im Feng Shui symbolisch bestimmte Farben, Formen, Materialien zugeordnet. Äußere Harmonie entsteht durch das positive Zusammenspiel der Elemente, durch harmonische Form- und Farbgebung. Innere Harmonie entsteht durch das bewusste Gestalten mit Dingen, die positive Gefühle im Menschen auslösen. Die täglich unbewusst aufgenommenen Schwingungen durch unsere Umgebung haben einen ungeahnt großen Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Gutes Feng Shui beginnt deshalb mit der bewussten Auseinandersetzung mit den Dingen in unserer Umgebung. Von Gegenständen, die uns nicht wirklich Wohlbefinden schenken sollten wir uns ohne Reue trennen. Dies schafft auch ein neues Wertebewusstsein. Weniger ist manchmal mehr. Bevor man sich für ein Objekt entscheidet, sollte man es nicht nur mit den Augen, sonder auch mit dem Herzen betrachten. Aus einer handgefertigten Keramiktasse, die mit viel Liebe geschaffen wurde und die schon beim Betrachten innere Wärme auslöst, ist der morgendliche Tee für Körper, Seele und Geist gleichermaßen energetisierend.
Usula Schmidt (Feng Shui-Beraterin).
Am kommenden Samstag und Sonntag findet der 17.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt statt. Über 50 Kunsthandwerker aus ganz Deutschland stellen im Straubinger Schlosshof aus. Ursula Schmidt

Bildunterschriften zu den Elementen:


Holz ist das einzige Element, dem Lebensenergie innewohnt. Repräsentiert wird das Element nicht nur durch Pflanzen. Auch die Farbe Grün, aufstrebende, zylindrische Formen und Objekte aus diesem Material drücken diese lebendige, bewegliche Kraft aus.
Peter Mühl, Stallwang

Feuer in Form von Licht und Farbe tut dem menschlichen Auge sowohl innerhalb des Hauses als auch in Garten und Landschaft wohl. Lichtobjekte, dreieckige spitze Formen und die Farbe Rot beleben und lösen Begeisterung und Lebensfreude aus.
Dagmar Reinecke, Regensburg

Erde Erdige Dinge wie Keramik oder Steine erinnern uns ebenso wie erdige Farben (gelb, ocker, braun) an unsere Mutter Erde, die uns nährt und erhält. Neben den Früchten der Erde wirken besonders die fülligen, bauchigen Formen, flache Schalen und viereckige Gegenstände „erdverbunden“.
Martin Waubke, Steinach


Metall als beliebtes formbares Material in der Kunst steht als Element für die klare Struktur des Lebens, die Ordnung und die Stärke. Neben dem Werkstoff Metall werden diesem Element auch die Farben Weiß, Silber und Anthrazit und die runde Form zugeordnet. Metallobjekte, besonders aus Eisen beeinflussen zudem das umgebende Erdmagnetfeld.
Johann G. Schubnell, Parkstetten


Wasser ist als ein Element bekannt, das anpassungsfähig, mal beruhigend, mal belebend und lebensnotwendig aber auch manchmal bedrohlich ist. Im Feng Shui spielt es für den Wohlstand- den Fluss der Energie und des Geldes eine wichtige Rolle. Für dieses Element stehen alle Wasserobjekte, unregelmäßige Formgebung, die Farbe Blau und das Material Glas.
Karin Nenz, Würzburg

"Weiß ist nicht gleich weiß"

noch 38 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Marktthemen Seit 2002 bearbeiten wir jedes Jahr ein Marktthema und stellen Kunsthandwerk unter einem anderen Blickwinkel vor.
Im Jahr 2003 hatten wir das Marktthema "Weiß ist nicht gleich weiß".
Aussteller vom Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt schickten auf unsere Bitte hin uns Arbeiten zu. Der Fotograf fotografierte sie für uns .

Am 11. September 2003 erschien im Straubinger Tagblatt der Artikel "Weiß ist nicht gleich weiß"

der Text im Artikel nochmal, da er schlecht zu lesen ist:

Weiß ist nicht gleich Weiß
Weiß ist die Farbe von Eis und Schnee. Sie gilt gemeinhin als unbunte, neutrale Farbe. Dennoch gibt es unglaublich viele Weißabstufungen. Wer also glaubt, dass es nur ein Weiß gibt, der irrt. Rund 60 unterschiedliche Bezeichnungen finden sich in der Fachliteratur zu „Weiß“, z.B. alabasterweiß,.blütenweiß, creme-weiß, kalkweiß, muschelweiß, porzellanweiß, kreideweiß, schneeweiß, wollweiß. Die unterschiedlichen Abtönungen verändern die Wirkung der Farbe
Weiße Interieurs sind kühl und ruhig. Zugleich ist es eine Herausforderung, in weißen Räumen zu wohnen, kompromisslos und enthüllend – eine vollkommen weiße Einrichtung ist nicht die einfache Lösung für die man sie vielleicht hält.
In solch reiner Umgebung fallen Strukturen sehr ins Gewicht – eine gute Gelegenheit also, sich mit dem Erscheinungsbild verschiedenartiger Gewebe und Oberflächen näher zu befassen. Man denke nur an durchscheinendes Glas, harte Flusskiesel, filigrane Spitzen und flauschigen Teddybärenplüsch. Gedanken von Tricia Guild ( international bekannt durch zahlreiche Bücher über Wohnen) zu „Weiß“ :
Weiß ist eine wichtige alte Farbe. Alltäglich und dynamisch zugleich, ist es im Westen die traditionelle Farbe für Hochzeitskleider, ein Symbol der Reinheit und Unschuld. Als Farbe der Geister und Gespenster wird Weiß in Asien zum Zeichen der Trauer getragen, während in Afrika weiße Farbe an Behausungen Unheil fernhält.
Weiß ist ein natürlicher Hintergrund für andere Farben. Mit Weiß kombiniert wirkt praktisch jede andere Farbe frischer.
Am Wochenende 20.,21.September kommen die Schöpfer dieser Sachen zusammen mit anderen zum Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Straubinger Schloßhof.

Bildunterschriften:
Espressotassen von Bernhard Noe
Mit aufgemalten Aphorismen und Zitaten.

Papiermuscheln von Ina Zeller-Bleil
Papier - genau der Werkstoff um die filigrane Schönheit von Muscheln darzustellen. Die zartstrukturierte Oberfläche, die transparent und von Lebenslinien durchzogen scheint - die schmale Öffnung, die verborgene Schätze erahnen lässt.

Tischdecke
Gewebt aus Baumwolle von Carola Lanzendörfer, in der Grundbindungsart Köper, der durch seinen Gratwechsel Quadrate und Rechtecke bildet.
Die durchbrochene Borte ist handgeknüpftes Makramee von einer Guarayo-Indianerin aus Bolivien.

Lichter von Martin Waubke
aus weißem Ton, fein ausgeschnitten

Holzdeckelgefäß, oval
Gefäß mit Drehrille und Craqueléeglasur von Susanne Möhle.
Deckel aus braunkerniger Buche mit einem Griff aus Bancstazapfen von Jörg Degenhardt.

Obstschale von Stefan Lenke
Weißes, opakes Flachglas zur Obstschale gebogen - Unterseite geriffelt.

Perlenkette und Ohrhänger von Carola Fiedler
Weiße Papierperlen mit Blattgold verziert

Zimmerbrunnen von Katharina Heusinger
Dekoriert mit Rollstempel, weiß glasiert

„Feine Steine“ von Barbara Härting
Verwitterter Flusskiesel mit Eidechse im Relief.

Am besten schmeckt es aus der Lieblingstasse

noch 38 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Marktthemen
Seit 2002 bearbeiten wir jedes Jahr ein Marktthema und stellen Kunsthandwerk unter einem anderen Blickwinkel vor.
Am 19.September 2002 erschien die Sonderseite "am besten schmeckt es aus der Lieblingstasse".
Wir hatten Aussteller vom Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt gebeten, uns gute Fotos oder Tassen zuzuschicken.
Wir hatten 2 gute Fotos vorliegen. Ein Fotograf, der professionell Produkte fotografiert, kam zu uns in die Werkstatt und fotografierte für uns die Tassen.





Der Text vom Artikel kommt hier nochmal, da er schlecht zu lesen ist:

Marktthema 2002
Am Besten schmeckt es aus der Lieblingstasse
Tassen der Töpfer: Etwas Besonderes für jeden Tag
Gemeinsam ist bei diesen Tassen das Individuelle. Es ist spürbar, daß sie von Hand hergestellt sind. So kann man oft sehen, wie der Daumen des Töpfers den Henkel an die Tasse gedrückt hat. JedeTasse hat ihre eigene Ausstrahlung und ihren unterschiedlichen Verwendungszweck. Die eine ist gedacht als einzelne, besondere Tasse, die andere kauft man gleich als Set. Die eine ist als Frühstücksmilchkaffeetasse gedacht, mit knapp einem halben Liter Inhalt, die andere für den kleinen Espresso. Zur einen braucht man eine Teekanne, zur anderen Unterteller und Kuchenteller. Häufig hat man eine Lieblingstasse die den eigenen Trinkgewohnheiten angepaßt ist. Man weiß dann schon, wieviel hineinpaßt und ob man wie immer ein zwei oder drei Tassen voll trinkt. Gerade auch in Gruppen, z.B. bei der Arbeit stellt das ein Stück Individualität dar. Man kann seinen Platz mit der Tasse besetzen und wenn auch alles drunter und drüber geht, die Tassen werden nicht vertauscht. Sie ist ein Stück Privatheit und gibt Sicherheit.
Am kommenden Wochenende sind die Schöpfer dieser Tassen zusammen mit anderen Kunsthandwerkern, auf dem Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Straubinger Schlosshof. Originale im Schaufenster des Verkehrsamtes in Straubing..

Bildunterschriften:

Porzellantasse mit Fisch
Zwei Porzellandesignerinnen fertigen im Team Kleinstserien und Einzelstücke. Sie legen dabei besonderen Wert auf raffinierte Details und genußvolle Dekore, wie hier z.B. die Henkel, die als Fische gestaltet sind und die Tassenwand durchdringen. Porzellanatelier Krause und Stölzel aus Halle - reduzierend gebranntes Weichporzellan.
Unterglasurdekoration Kobaltblau und Aufglasur.

Hohe Tasse und Kindertasse mit Punkten "Hohe Tassen", "Kindertassen" mit Unterteller und Kuchenteller Erika Pfeiffer-Paulus, Nürnberg.

Marmorierte Tasse (erdfarben)
Bei dieser Tasse wird verschiedenfarbiger Ton zusammen verdreht. Es ensteht dadurch
die Spiralbewegung, die außen sichtbar bleibt. Die Tasse wird innen und am Trinkrand glasiert um sie für den täglichen Gebrauch einsatzfähig zu machen. Gottfried Obermeier, Windberg. Steinzeug, marmorierter Ton

Blumentasse
Sie erzeugt den Eindruck von Blüten in flirrendem Sonnenlicht, deren Kelch sich öffnet, um daraus zu trinken. Lidwina Scherrer und Pat Bennett, Kasendorf. Steinzeug, geritzt und bemalt

Bunte Tasse
Die Form der Tasse bleibt gleich, allein die Glasur leuchtet in allen Regenbogenfarben, Außen unifarben und innen tanzen die Farben bunt miteinander-durcheinander.
Gabi Winterl, München. Starke bunte Farben, Glasur innen in mehreren Farben marmoriert.

Zebratasse
Papierschablonen decken die weißen Felder ab, auf die freibleibenden Flächen wird schwarze Engobe aufgetragen. Bernhard Noe, Thurnau.

Künstlertasse
Die Kunststudentin Simone Hamann findet das Malen auf einem gewölbten Untergrund
als schwierig und doch spannend.
Zusammenarbeit von Martin Waubke, Keramiker, Steinach und Simone Hamann,
Kunststudentin, München

Frühstückstasse
Diese Tasse wurde extra für eine Frühstückspension entwickelt. Katharina Heusinger, Steinach. Tasse mit UnterteIler, bemalt in der Fayencetechnik

Donnerstag, 16. August 2007

17.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt 2004

noch 39 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
In der Rückschau sind wir jetzt beim 17.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt,
25.,26.September 2004.
Das Marktthema war Fengshui, der Artikel dazu erschien im Straubinger Tagblatt am 22.September 2004: Energie und Harmonie der Objekte.
Auf unserer Website www.heusingerwaubke.de ist eine Zusammenfassung davon.
Unsere Karte zu dem Markt


Bericht im Straubinger Tagblatt am Montag ,27.September 2004

Hier der Text nochmal, da er auf den Fotos schlecht zu lesen ist.

17. Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Schlosshof
Kreativität mit persönlichem Stil
Handwerkskunst vom Feinsten zog wieder tausende Besucher an

"Ich komme Immer wieder gerne nach Straubing. Es ist einfach eine ganz besondere Atmosphäre hier", schwärmt Detlef Schmelz aus Hermutshausen, der seit Jahren seine Pendelmarionetten auf dem Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt ausstellt. Das schöne Ambiente im Innenhof des Herzogschlosses wissen auch seine etwa 50 Kollegen zu schätzen, die hier am Wochenende wieder einen Querschnitt ihrer Handwerkskunst zeigten.
Der Markt hat in Fachkreisen einen guten Ruf, bis aus dem Hamburger und Berliner Raum sowie
aus Budapest kamen die Aussteller. Stände voll exotischer Eisenskulpturen mit bunten Glasstein-Einsätzen, traditionelle und moderne Keramikware in allen Variationen, Hüte aus Filz, Schmuckstücke aus Glas, Papierkunst, Marionetten, Teddybären, und, und, und: Das abwechslungsreiche Angebot des Marktes honorierten bis Sonntag- abend tausende Gäste mit ihrem Besuch. Dabei erwischte der Markt am Samstagvormittag einen denkbar schlechten Start, es schüttete fast pausenlos. Die Anbieter ließen sich davon jedoch die Laune nicht verderben. "Daran können wir jetzt eh nichts ändern, nur hoffen, dass es noch besser wird." Später lockerte es tatsächlich auf, doch blieb der Regenschirm für die Besucher an beiden Tagen ein wertvoller Begleiter. Auch OB Reinhold Perlak und seine Frau Helga blieben bei ihrem Eröffnungsrundgang mit den Organisatoren Martin Waubke und Katharina
Heusinger vom Regen nicht verschont. Während sich ihr Mann die Kunst des Filzens erklären ließ,
schaute sich Helga Perlak nach einem Geschenk für eine Freundin um. Sie entdeckte gleich mehrere
passende Objekte, doch der Terminplan ihres Mannes war eng, die beiden mussten weiter: "Das macht nichts. Dann habe ich einen Grund, dass ich morgen noch mal komme und mir a}les in aller Ruhe anschaue Den passenden musikalischen Rahmen für das Marktgeschehen bot der englische Liedermacher Chris Simmance mit seinen Balladen. Und während die Eltern über den Markt schlenderten, waren die Kleinen bei Astrid Häns sowie Karin und Leo Schätz gut aufgehoben, die mit ihnen Leder- und Stoffbeutel nähten oder aus Naturmaterialien Herbststäbe bastelten. Und das
Tarnkappentheater bot jede Menge Mitspielaktionen wie Seillaufen, Tellerdrehen, Diabolo spielen oder
Jonglieren. Bei der Auswahl der Aussteller legten sie großen Wert darauf, dass keine allzu ähnlichen Stücke gezeigt werden, erklärte Martin Waubke. "Handelsware gibt es bei uns nicht. Wir achten darauf, dass jeder Aussteller seine Stücke selbst herstellt, vom Entwurf bis zum fertigen Objekt." So habe jeder Aussteller seinen ganz persönlichen Stil - und der war auch heuer wieder an jedem einzelnen Stand offensichtlich.
-cla

Bildunterschriften: Vom Kaffeehaferl bis zur Suppenterrine: Liebhaber handgemachter Keramikware finden am Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt alles, was ihr Herz begehrt.

Wie wäre es mit einem Eisenfisch im Garten?

Der Töpfermarkt ist durch das bunte Kinderprogramm nicht nur für die Erwachsenen ein Erlebnis, sondern auch für die Kleinen. - Lustige Marionetten-Gesellen.

Keramikobjekte sind auch im Blumentopf eine Augenweide.

Kunstwerke aus Glassteinen- eine schöne Dekoration für das Fenster.


Sonntag, 12. August 2007

16.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt 2003

noch 43 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.



Der 16.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt fand am 20.,21. September 2003 am Schlossplatz statt.
Im Jahr 2003 war unser Marktthema "Weiß ist nicht gleich weiß"Der Artikel kam auf der Seite "Schönes Wohnen"im Straubinger Tagblatt. Auf unserer website www,heusingerwaubke.deunter Marktthema 2003 ist er mit Fotos von Arbeiten aufgeführt.
Unsere Karte:


Artikel im Straubinger Tagblatt am 22.September 2003
hier der Text des Artikels nochmal, da er auf den Fotos schlecht zu lesen ist:

Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt
Handel im Schloss. blüht wieder
Zwei Tage Kunst und Kultur im historischen Schlosshof
Die Marketender haben wieder im Schlosshof Einzug gehalten: Am Wochenende fand der schon traditionelle Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Innenhof des Herzogschlosses statt. Und die Aussteller mit ihren Waren haben in dem stimmungsvollen Ambiente wieder mehrere tausend Besucher angezogen, die mit Keramikkrügen, Schmuck, Blumensträußen oderMetallkunstwerken den Heimweg antreten. An die 50 Aussteller zeigten ihr Können und ein breites Spektrum an Waren, die sie an ihren Ständen liebevoll präsentierten. Kieselsteine mit filigranen Tieren und geheimnisvollen
Zeichen drauf, Keramik-Zuckerdosen mit verschiedensten Tieren und extra große
Kaffeetassen, damit auch der größte Morgenmuffel zu guter Laune kommt. Bis von Dresden, sogar von Berlin kommen die Künstler nach Straubing. "Immer wieder, denn
die Straubinger sind nicht nur gute Kunden, sondern auch überaus freundlich und nett", betont ein
Marketender. Schon ein Stammgast ist Künstlerschmied Wolfgang Ax, der am Samstagvormittag das Schmiedefeuer anschürte, in dem er wenig später das Eisen zum Glühen brachte. Für Oberbürgermeister Reinhold Perlak und seine Frau gibt es beim Eröffnungsrundgang von Ax einen Eisenknoten, als Glücksbringer. "Den geb' ich unserem
Kämmerer," scherzte der Oberbürgermeister. Perlak ließ sich nicht 'nur Kunst zeigen, sondern griff auch selbst zum Pinsel: Eine Papiertüte bemalte er in herbstlichen Farben. Dabei wurde er nicht nur von den Veranstaltern Katharina Heusinger und Martin Waubke beobachtet, sondern auch von der kleinen Charlotte, die sich die oberbürgermeisterliche Malerei ("Rot brauchen wir
auch noch!) genau angeschaut hat. Auch die Floristen weckten mit ihren Herbstkränzen und -sträußen
das Interesse der zahlreichen Besucher.Auf ein musikalisches Rahmenprogramm wurde in diesem Jahr wiederum nicht verzichtet: Rope Skiping -Steinacher Springgickerl, Cordon Blech und der Kinderchor Ittling unter der Leitung von Rosie Gahbauer sorgten im Schlosshof
für harmonische Klänge. Und die Kinder konnten entweder selber malen oder mit Artisten Jonglage
üben. -jos
Bildunterschriften: Auch die Floristen der Berufsschule III zeigten an einem Stand ihr Können.- Tonskulpturen für den Garten: Jeder Gartenbesitzer hatten eine große Auswahl
Künstlerschmied Wolfgang Ax brachte das Eisen zum Glühen. Seit vielen Jahren ist er eine Attraktion des Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes .- Fingerspitzengefühl war beim Rahmenprogramm immer wieder gefragt.
Helga Perlak und die kleine Charlotte schauten Oberbürgermeister Reinhold Perlak genau auf die Finger, als er sich eine Papiertüte mit buntem Herbstmotiv bemalte. -Hexerl und Teuferl aus Eisen- fast zum Fürchten.

Freitag, 10. August 2007

15.Straubinger Töpfer und Kunsthandwerkermarkt 2002

noch 45 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.
Beim 15.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt hatten wir ein neues Logo, das wir zusammen mit Simone Hamann entworfen hatten.
Es stellt ein Auge dar. Auf dem Markt sind ja viele Sinne angesprochen und natürlich ist das Sehen hier recht wichtig.
Im Jahr 2002 begannen wir ein Marktthema zu bearbeiten. Thema war "Am liebsten trinkt man aus der Lieblingstasse". Der Artikel kam auf der Seite "Schönes Wohnen"im Straubinger Tagblatt. Auf unserer websitewww.heusingerwaubke.de unter Marktthema 2002 ist er mit Fotos von Tassen aufgeführt.

Artikel im Straubinger Tagblatt,der am Montag nach dem Markt am 23.September 2002 erschien

Hier nochmal der Text des Artikels, da er auf den Fotos schlecht zu lesen ist:
15. Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt
Kaffeehaferl und Schmuck
Hof des Herzogschlosses wurde zum Markt
Schon längst ist der Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt zu einem Geheimtipp etwa für Liebhaber von selbstgemachten Kaffeehaferl und Eisenskulpturen für den Garten geworden.Und diesem Ruf wurde er auch am Samstag und Sonntag wieder gerecht. Bereits zum 15.mal fand der Markt im passenden Ambiente des Herzogschloss-Innenhofs statt. Abseits vom Trubel des Alltags konnten mehrere hundert Besucher bei schönem Herbstwetter in die Handwerker-Kunstwelt eintauchen. Wie immer haben sich die Veranstalter um ein abwechslungsreiches Angebot bemüht. Und so gab es für den Haushalt verschiedenstes Geschirr, Vasen und Accessoires aus Keramik, gleich nebenan Holzspielzeug. Dass man aus Glas nicht nur Kugeln machen kann, sondern mit Glaskunstwerken ihr Inneres füllen kann, wurde am Stand einer Würzburger Künstlerin gezeigt. Modeschmuck, Papierkunst, Graphiken oder Teddybären – für jeden Besucher war etwas dabei.
Nicht nur die Augen, auch die Ohren kamen auf ihre Kosten: Wie immer bereicherten zahlreiche
Musikgruppen aus der Region den Töpfermarkt. Egal ob Cordon Blech, die Harfenistin Claudia Hör
mit ihren Schülern. .Die Gruppe Reservat oder die Straubinger Geigenmusik- sie alle fanden die passenden Stücke, um den Markt auf ihre Art zu bereichern.. Circus Company Perplex steuerte ebenfalls Einlagen zum Rahmenprogramm ein. Mit Hammerschlägen machte, wie schon in der Vergangenheit, der Kunstschmied Wolfgang Ax aus Nordrhein-Westfalen auf sich und seine Amboss-Arbeit aufmerksam. Imposant: Der große Blasebalg mit dem er die Glut immer wieder zum lodern brachte.
Insgesamt zeigten rund 45 Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet an den Ständen ihre Werke und deckten damit ein breites Spektrum des Kunsthandwerks ab. .Auch für die kleinen Besucher
gab es ein Angebot: passend zum Markt konnten sie sich kreativ einbringen, sowohl beim Malen als
auch beim Basteln. Und wer schon mal mit dem Hammer üben wollte, konnte sich beim Nageln versu-
chen. Und die kleinen Kunstwerke zeigten: Der Nachwuchs für den Künstlermarkt ist schon wiederauf dem besten Weg. - jos
Bildunterschriften:Auf großes Interesse stießen die verschiedensten Angebote der Künstler. Auf dem Bild betrachten Besucherinnen Steine auf denen mit feinem Sand gebildete Tiere oder keltische Zeichen zu sehen sind.

Glaskugeln mit gläsernem Inhalt, der zu Interpretationen hinreißen soll, verzauberte die Besucher
verzauberte die Besucher.

Rahmenprogramm für die kleinen Besucher: “heute sind wir mal kreativ“.
Ein Spatenwächter aus Eisen.
Diese Sonnenuhr stimmt immer-zumindest solange die Sonne scheint.
Viel Applaus gab es für das Musik- und Rahmenprogramm. Unter anderem spielte die Straubinger Geigenmusik auf.

Mittwoch, 8. August 2007

14.Straubinger Töpfer-und kunsthanderkermarkt 22.,23.09.2001

heute sind es noch 47 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes am 22.09.2007.

In der Rückschau sind wir beim 14.Straubinger Töpferund Kunsthandwerkermarkt, der Termin war der 22.,23.September.

Wir waren in den September gegangen, da auf dem Schlossplatz im Juli alle 4Jahre die AgnesBernauer Festspiele stattfinden.
Unsere KarteBericht in der Zeitung am Montag, den 24.September 2001 nach dem Markt, auf 2 Bildern, da der Artikel auf einer ganzen Zeitungsseite war.

Der Text nochmal, da er auf den Fotos schlecht zu lesen ist.

Bildunterschrift oben:(Kunst)-Handwerker zeigten am Töpfermarkt ihr Können, darunter auch ein Schmied, der sich bei seiner schweißtreibenden Arbeit vom Publikum gern über die Schulter schauen ließ.Kinder und
Erwachsene durften auch selber zu Ton greifen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
-
Altes Handwerk in historischen Mauern
Rotierende Teller und guterTon
14. Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Schlosshof - 47 Aussteller
Sonnengelb, türkis oder knallbunt. Die Schalen, Krüge, Kannen, Tassen und Teller und manch andere kreative Idee bringt die zurückhaltend-weiße Fassade des Herzogschlosses erst so richtig zur Geltung. 14. Töpfer- und Handwerkermarkt, zum zweiten Mal im Schlosshof, 47 Aussteller zeigten ihre Produkte, ließen sich zum Teil bei der Arbeit über die Schulter schauen und zogen einige tausend Besucher an.Ein besser geeignetes Ambiente für ihre Produkte hätten die 47 Aussteller nicht finden können als den Schlosshof. An der Rampe zu dessen unterem Teil hat einer seine kupfernen Windräder aufgestellt, die sich in der schwachen Brise anmutig bewegen
Vor den hellen Mauern der Schlossgebäude kommen die bunten Keramikwaren besonders gut zur Wirkung. Jeder Aussteller hat seine unverwechselbare Handschrift und seine eigenen Farben, von Sonnengelb bis tief Türkis, von Weiß bis Rehbraun ist alles vertreten.
Kreativität gefragt .Martin Waubke, Initiator des Marktes und selbst Aussteller, betont., dass die ausstellenden Handwerker und Künstler anspruchsvoll seien, nur auf wenige Märkte gingen. .Einen vergleichbaren Markt gebe es nicht. Er sei auch mit diesem Rahmen im Schlosshof sehr zufrieden. Jeder habe sich sein passendes Plätzchen gesucht. In den vergangenen Jahren:
hatte der Markt auf dem Stadtplatz stattgefunden und war damit für alle offen.Heuer wurde erstmals Eintritt erhoben und damit sei gewährleistet dass nur wirklich Interessierte kämen.]Und es kämen einige Tausende so Waubke. Die Aussteller seien alle Kunsthandwerker, die ihre Produkte selbst herstellten und teilweise von weit herkämen. So sei ein Kunstschmied aus der Nähe von Köln ebenso vertreten wie ein Marionettenbauer aus Württemberg. Waubke sieht den Markt als kulturelles Ereignis
Die Besucher könnten das Gespräch mit den Ausstellern suchen und über deren Produkte sprechen. Er freue sich auch über die Musikgruppen und
das gebotene Circus-Programm. Sie tragen das Ihre zu der angenehmen Atmosphäre bei.
Und eben haben sich Kinder und Jugendliche um einen Mann geschart, der ihnen zeigt, wie man auf langen Stöcken Teller in Rotation versetzen kann. Ein Stück weiter sitzen ein paar kleine Mädchen an einem langen Tisch und kneten mit Feuereifer Ton. Ein Windlicht will die eine machen,einen Blumenstecker eine andere. Nebenan zeigt eine Frau dem interessierten Publikum das Entstehen eines Kruges auf der Töpferscheibe. Diese Möglichkeit. die eigene Kreativität zu erproben, sich in einen Dialog mit dem Künstler und seinem Werk einzulassen, dessen Entstehung mitzuverfolgen,
sei anderswo kaum geboten, betont Waubke.
Eine Staudengärtnerei, die nach biologischen Gesichtspunkten arbeitet, bietet in reicher Fülle ihre Pflanzen an. Wiesenraute, Purpurglöckchen, Katzenminze sind ebenso vertreten wie Pfingstrosen und Rittersporn. Daneben. baumelt handgefertigter Schmuck an feinem Silberdraht, laden farblich schön sortierte Stifte, Scheiben und Kugeln ein, sich selbst das Richtige zusammenzustellen. Angenehm glattes Spielzeug auspoliertem Holz findet ebenso Interessenten wie Ledertaschen und Gürtel oder die vielen Becher mit mehr oder weniger geistreichen Sprüchen darauf. Besondere Attraktion für Kinder ist der Marionettenspieler. Fasziniert sitzen sie in mehreren Reihen auf dem Boden und verfolgen mit glänzenden Augen den anmutigen Tanz, den eben eine Marionette mit langen Kleidern
und ausgeprägter Nase zu den Klängen einer Trommel vollführt. Aber auch der Stand mit den Xylophonen, dessen Klang durch Resonatoren verstärkt wird, kann sich über mangelndes Interesse seitens der Besucher nicht beklagen.
74 Sorten Salbei
Ein Kuriosum am Rande: Am Stand mit den leichten Fliegern hatsich ein Salbei-Sammler, wie er sich
nennt, etabliert. 74Arten Salbei habe er zuhause, erzählt er und benennt eine Auswahl von kleinen Pflänzchen, säuberlich in einer Kiste nebeneinandergepackt, mit ihren Namen:
Schmuck- und Duftsalbei ,Zitronen" und Räuchersalbei (den die Schamanen getrocknet verwenden), von weiß über hellblau, dunkelblau, magentarot bis schwarz blühend, aus Südafrika, aus Peru. Reibe man die Blätter ein wenig, komme der Duft so richtig zur Wirkung.
Auf die Frage, warum heuer erstmals Eintritt verlangt werde, lacht Martin Waubke und sagt: "Weil's so
schön ist". Kommendes Jahr werde der bescheidene Eintrittspreis von drei Mark für beide Tage gelten. Er hoffe, damit einen Teil der von der Stadt Straubing erhobenen Miete abdecken zu können. Und freut sich, dass heuer Petrus ein Einsehen hatte und das Wetter weder zu kalt noch zu nass war. –gar

Bildunterschrift unten: Keramik in großer Farben- und Formenvielfalt gab es auch beim 14.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt zu entdecken.

Freitag, 3. August 2007

13.Straubinger Töpfer-und Kunsthandwerkermarkt 2000

heute sind es noch 51 Tage bis zum Beginn des 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarktes.
In der Rückschau geht es heute um den 13.Markt.
Im Jahr 200 war manches unglücklich gelaufen . Kurzfristig zogen wir auf einen anderen Platz, den Straubinger Schlossplatz.
Hierbei war uns Herr Heil, der Leiter des Finanzamtes recht aufgeschlossen.
Letztendlich hat der Markt seinen Platz mit dem passenden Ambiente gefunden.
Unsere Karte:



Bericht im Straubinger Tagblatt am Montag nach dem Markt, 10.Juli 2000, in 2 Teilen, da der Artikel über einen ganze Seite ging.




Hier der Text des Artikels, da er schlecht auf den Fotos zu lesen ist:

Bildunterschrift oben:
Der 13.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt war ein voller Erfolg. Neben Keramik in allen erdenklichen Farben und Formen hatten die Organisatoren auch heuer wieder ein vielfältiges
Rahmenprogramm mit Marionetten, Musikinstrumenten, Figurentheater oder Schmuck auf die Beine gestellt. Und auch für die kleinen Besucher gab es jede Menge Unterhaltung. I

13. Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerker-Markt
'Perfektes Ambiente in den Schlosshöfen
Besucher und Aussteller von Markt und Flair begeistert - Handwerk und Kunst
Der Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt fand bisher traditionell am zweiten Juli-Wochenende auf dem Theresienplatz statt. Aus organisatorischen Gründen musste der Markt heuer aber kurzfristig in die beiden Schlosshöfe verlegt werden. Eine Lösung, aus der Not geboren, die garantiert Zukunft hat: Sowohl die Aussteller als auch die Besucher waren von der ,Atmosphäre
des Markts im Schlosshof begeistert. Das einzige, was zumindest am Samstag nicht passte, war die Temperatur. Mit dicken Pullovern und warmen Wolldecken versuchten Besucher und Verkäufer, die ungewöhnlichen elf Grad am Samstagnachmittagzu bekämpfen. Kurzzeitige Regenschauer waren da noch das kleinere Übel. Zur offiziellen. Eröffnung des Markts am Samstagsvormittag kam Oberbürgermeister Reinhold Perlak zusammen mit seiner Frau Helga. Voller Stolz präsentierte er den Organisatoren des Markts, Katharina Heusinger und Martin Waubke, aber auch Bürgermeister Hans Sax und Finanzamts-Chef Jochen Heil sein neustes Stück: eine Keramik-Öllampe mit Glasschirm, die auf einem Tischi m Wintergarten ihr Plätzchen finden wird. Treue Kerarnikfreunde Wie Perlak gehören auch Sax und Heil zu den treuen Kunden des Töpfermarkts, die jedes 'Jahr mindestens
ein Stück mit nach Hause nehmen. Während sich Heil bereits eine Käseglocke mit Fisch ausgesucht hatte passend zum Schloss an der Donau und dem Geschirr, das er und seine Frau vor Jahren zur Hochzeit bekommen haben kündigte Sax einen nachmittäglichen Besuch des Markts
mit Frau an: "Diese wichtigen Entscheidungen trifft bei uns die Frau. Aber ich darf sie beim Kauf beraten.".Einmütig schwärmten Perlak und Sax von den wunderschönen Stücken, die auch heuer wieder präsentiert wurden. Der Töpfermarkt habe mittlerweile eine Tradition, "auf die wir nicht verzichten. wollen", sagte Sax. Die Stadt danke deshalb den beiden Veranstaltern für die Mühen derOrganisation.
Leben im Schloss
"Schlossherr" Jochen Heil freute sich nicht nur über die neue Käseglocke, sondern auch über das Leben, das mit dem Markt in die beiden Schlosshöfe eingezogen ist. Das Schloss müsse endlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt und wieder ins Bewußtsein der Bevölkerung gebracht werden. Der ehemalige Verwaltungssitz mit überregionaler Bedeutung müsse auch den auswärtigen Besuchern der Stadt präsentiert werden.- Für sehr viel Geld seien Teile des Schlosses in den vergangenen Jahren saniert worden. Deshalb sei es nur legitim, die schönen Innenhöfe auch - der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, sagte Heil. Ob der Chef des Finanzamts nun mehr Freude am Leben im Schloss hat oder an den Mieteinnahmen, die das Finanzamt durch Veranstaltungen wie den Töpfermarkt
erzielt, sei dahingestellt. Mit Sax schwärmte Heil jedenfalls ausführlich über ein mögliches Cafe oder
Restaurant, Konzerte oder Theateraufführungen
im Schloss.
Qualität ist Trumpf Auch die beiden Organisatoren des Markts waren von der Stimmung im Schlosshof beeindruckt. "Uns gefällt es hier besser als auf dem Stadtplatz" betonten Katharina Heusinger und Martin Waubke. Und weil die meisten anderen Aussteller der gleichen Meinung sind, soll der Töpfermarkt in Zukunft immer im Schlosshof stattfinden. Dass Qualität beim Töpfermarkt
Trumpf ist, kommt nicht von ungefähr. "Wir legen großen Wert darauf dass fast ausschließlich Profis ihre Arbeiten zeigen" , erklärte Heusinger .Dass die Organisatoren den Ausstellern nicht nachlaufen müssen, sondern diese sich von selbst und zwar zahlreich um einen Stand beim Straubinger Markt bewerben, spreche auch für sich. 'Tradition bewahren Das Schöne am Beruf der Keramiker sei, dass sie ein altes Handwerk bewahren und in die Zukunft weitertragen, sagte Heusinger, die zusammen mit ihrem Mann bei Steinach eine Keramikwerkstatt betreibt. Die Töpfer der Gegenwart würden Sachen produzieren, wie man Sie im Museum sehen kann, die aber im täglichen Leben tatsächlich genutzt werden. Bereits mit zwei Jahren hat Lutz Pflugk, einer der insgesamt42 Aussteller des Töpfermarkts, in der Keramikwerkstatt seines Vaters mitgearbeitet: "Mit einem Stock habe ich in jedes Stück, das an diesem Tag von den Akkorddrehern meines Vaters produziert worden war, ein schönes großes Loch gemacht", erinnert sich' Pflugk. Sein Vater wollte das nicht verstehen und verdrosch den Knirps. "Mittlerweile weiß ich warum: Ich habe die gesamte Produktion eines ganzen Tages vernichtet." Hobby oder Beruf?
Das Töpfer-Ehepaar Niki und Günter Hermans war bisher bei jedem der 13. Straubinger Töpfermärkte
mit von der Partie. "Es ist fast schon ein Vergnügen, hier auf dem Straubinger Markt zu sein", erzählen
die beiden. Im Schlosshof sei es so richtig gemütlich und das Ambiente passe einfach. "Auf dem Stadtplatz ist viel mehr Unruhe. In den Schlosshof kommen nur die Leute, die sich auch wirklich für die Waren interessieren.
"Richtig ungemütlich wird der eigentlich sanftmütig aussehende Günter Hermans, wenn er von Leuten
gefragt wird, was denn sein richtiger Beruf sei. "Töpfer zu sein ist kein Hobby, sondern ein richtiger Beruf mit dreijähriger Ausbildung bis hin zur Meisterprüfung. "Glasur als Wissenschaft Wenn Hobbytöpfer zur Fertigglasur aus der Packung greifen, dann kann Günter Hermans auf seinen reichen
Erfahrungsschatz und seine zahllosen Experimente mit Glasur-Rohstoffen wie Olivenholz-, Stroh-,
Holz-, Lavendel oder Rinden-Brikettasche, Gesteine oder Schiefer zurückblicken.
Kunst und Handwerk seien bei den Keramikern keine Gegensätze. "Ich fühle mich als ganz normaler Handwerker,"erzählt Hermans. Und ohne 'Handwerk gebe. es keine Kunst. "Kunst kommt von Können." – fun
Bildunterschrift unten:Freuten sich bei der Eröffnung des Markts über das Leben im Schlosshof (v.l.):Bürgermeister Hans Sax, Katharina Heusinger, Oberbürgermeister Reinhold Perlak, Helga Perlak, Martin Waubke und Finanzamts-Chef Jochen Heil.

Donnerstag, 2. August 2007

Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Laufe der Jahre

noch sind es 52 Tage bis der 20.Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt im Straubinger Schlossplatz am 22.09.beginnt.
Jeder sieht anders und andere Sachen. Weil mich dieser andere Blick interessiert, fragte ich Günter Hermanshttp://www.hermans-keramik.de/, ob er Fotos habe. Er schickte mir eine ganze Reihe, die er im Laufe der Jahre auf dem Straubinger Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt gemacht hat.

Hier ein paar davon:

Am Stand von Thomas Loebell
Beim Jonglieren von Tellern


Etwas Seltenes, einmal sind wir Katharina Heusinger und ich, Martin Waubke auf einem Foto.
Monika Pfeiffer mit ihren Teddybären.
beim Töpfern